Lilly unter den Linden
von Anne C. Voorhoeve nach ihrem gleichnamigen Roman Regie: Philippe Besson
Pressestimmen
Berliner Zeitung
Ohne Ostalgie, aber mit viel Sinn für DDR-Details nähert sich das Jugenddrama der Vorwendeära und befragt die Kosten individueller Lebensentscheidungen im Schatten der Mauer. In der Erzählerin und Hauptfigur Lilly besitzt das Stück eine hinreichend unbedarfte und neugierige Vermittlerin, die ihre Expedition in den fremden Osten im Dienste des Geschichtsbewusstseins unserer heutigen Jugend sehr charmant absolviert.

die taz
Tragische und komische Elemente halten sich souverän die Waage. Das Tragische bleibt dabei immer berührend, das Komische kippt nie ins Alberne, das eingestreute DDR-Vokabular wird mit hauchfein dosierter Ironie anzitiert.

RBB, Kulturradio
Die lebendigsten Figuren gelingen Katja Götz als mütterlicher und durchaus rührender Tante Lena und Robert Neumann, der anfangs den französischen Lebenspartner von Lillys Mutter spielt und nun, auf DDR-Seite, als lustiger Vetter aus Jena prima rauskommt.

Märkische Oderzeitung
Ein fünfköpfiges Ensemble schlüpft in verschiedene Rollen und überzeugt durch sein aufgewecktes Spiel. Allen voran Anja Dreischmeier. Facettenreich spielt sie sowohl Lillys hilfsbereite, wortgewandte Freundin Meggi, die bemühte, aber wenig einfühlsame Frau Gubler vom Jugendamt, als auch Katrin, Lillys verschlossene, aufmüpfige Cousine.





